Thermoholz

Thermisch modifiziertes Holz

ist das Endprodukt einer thermischen Behandlung (Erhitzen) von Holz auf mindestens 160 °C bei Sauerstoffmangel.
Der Begriff Thermoholz wird vorwiegend als synonym verwendet. Ziel der thermischen Holzmodifikation ist es, die technische Eigenschaften des Baustoffs Holz über den gesamten Holzquerschnitt für viele bestimmte Einsatzzwecke zu verbessern.
So sorgt z.B. die durch Hitzebehandlung erzielte hohe Fäulnisresistenz dafür, dass sich auch heimische Hölzer für den Einsatz im Außen- und Nassbereich eignen, ohne dass nach kurzer Zeit Schäden durch Pilzbefall entstehen.
Die verringerte Wasseraufnahmefähigkeit von Thermoholz reduziert die für Holz typische Neigung zum Quellen und Schwinden, Schüsseln und Reißen.

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